Mein Start – 3 Tage Barcelona

Mein Start – 3 Tage Barcelona

Start der ganzen Reise – Barcelona! Warum? Weil der Flug hierher einfach am günstigsten im Vergleich zu anderen spanischen Flughäfen war 😉

Hola Barcelona

Um 6:15 Uhr startete der Flug ab Berlin. Der Flug selbst war entspannt. Lediglich das flackernde Licht über dem Notausgang hat mich irgendwann etwas zu sehr beschäftigt. Aber solange die Crew ruhig bleibt, kann man als Passagier ja auch ruhig bleiben. Richtig? 

Nach der Landung suchte ich erstmal ungefähr 20 Minuten den Shuttle zum Terminal 2, bis ich irgendwann festgestellt habe, dass ich schon am Terminal 2 bin. Gut. Lassen wir unkommentiert so stehen. 

Danach musste ich nur noch herausfinden, welches Zugticket ich eigentlich brauche. R oder R2? Am Ende stellte sich heraus, dass es derselbe und einzige Zug war. Akzeptiert. 

Auf dem Weg zum Hostel musste ich einfach einen Zwischenstopp in einem Café einlegen. Café con leche, Tostada con tomate und Sonne. Genau so hatte ich Spanien in Erinnerung. Perfekter Start. 

Am Hostel traf ich mich mit meiner Begleitung H. und wir zogen los, um Tapas zu essen. Das erste Restaurant war allerdings eher so mittelmäßig. Dafür war der erste Tinto de verano ein voller Erfolg.

Danach ging es Richtung Montjuïc. Wir hatten allerdings offenbar den nicht-touristischen Aufgang erwischt. Die Gegend war ziemlich zugemüllt, es waren viele Obdachlose unterwegs und insgesamt fühlte sich die Atmosphäre einfach nicht gut an. Also drehten wir kurzerhand wieder um. Die Aussicht war trotzdem schön.

Stattdessen landeten wir in einer Tapasstraße und probierten uns durch die ersten Pintxos. Man nimmt sich einfach, worauf man Lust hat, und am Ende wird anhand der Schüsseln abgerechnet. Yummy!

Abends ging es noch zum Magic Fountain. Mit der Metro. Doch der Automat wollte das Ticket nicht ausspucken. Panne. Kurze Hilflosigkeit. Und Plötzlich standen vier Mitarbeiter um uns herum und wollten helfen. Keine Ahnung wo die auf einmal herkamen, aber es war super lieb.

Am Fountain angekommen, waren wir Beide von der Größe beeindruckt.  Ich mag solche Fountain Shows generell gerne, aber das hat meine Erwartungen übertroffen. Wirklich lohnenswert. 

Der Rückweg war dann wieder typisch wir: Wir stiegen in die Metro und fuhren erstmal in die falsche Richtung. Nach vier Stationen fiel es uns dann auch mal auf. Immerhin konnten wir dann in der anderen Metro sitzen. 

Montag

Am Montag bin ich durch die Straßen geschlendert. Ich kam an der Casa Milà und Casa Batlló vorbei und habe beide von außen angeschaut. Kann man definitiv machen. Weiter ging es in eine Markthalle. Kulinarisch natürlich spannend, allerdings war es dort ziemlich voll und für meinen Geschmack schon sehr touristisch.

Am Nachmittag stand eine Free Walking Tour durch das Gotische Viertel auf dem Programm. „Free“ war dabei allerdings relativ. Direkt zu Beginn wurde erklärt, dass 15 € erwartet werden, wobei man grundsätzlich selbst entscheidet, wie viel man geben möchte. Das sollte man im Hinterkopf haben. 

Bei der Tour gab es viele Geschichten über Barcelona. Mein persönlicher Fun Fact: Die Figuren an der Kathedrale, beziehungsweise die Wasserspeier, beinhalten tatsächlich auch einen Elefanten und ein Einhorn. Der Elefant sieht allerdings ziemlich speziell aus, weil der Designer wohl zuvor noch nie einen echten Elefanten gesehen hatte.

Den Abend ließen wir entspannt mit Spielen und mexikanischem Essen ausklingen.

Park Güell – eine kleine Auszeit

Für mich ging es am Dienstag in den Park Güell. Eigentlich sollte die Anreise ziemlich unkompliziert sein. Der Bus V19 fährt ca alle 8 Minuten aus dem Zentrum bis zum Park durch. Theoretisch. Nachdem allerdings der dritte Bus nicht kam, musste eine Alternative her, denn gerade beim Park Güell sollte man seine gebuchte Zeit im Blick behalten, denn man hat nur ein Zeitfenster von 30 Minuten für den Einlass.

Also losgelaufen, alternative Route gesucht, ein Stück Metro und anschließend wieder Richtung Bus. Und zum Glück kam genau in dem Moment einer. So voll, dass man sich wie eine Sardine in der Dose gefühlt hat. Aber definitiv besser, als den Berg hochzurennen.

Oben am Eingang angekommen, zum Glück keine Warteschlange, aber … kein Netz. Bzw. sehr schlechtes, was sehr ungünstig ist, wenn man sein Ticket nicht heruntergeladen hatte. 

Nach ungefähr fünf Minuten hat es zum Glück doch geladen und ich konnte rein.  Kaum durch die Ticketkontrolle, war es nach dem Trubel wie eine andere Welt. Der Park war ruhig, wunderschön und hatte eine ganz eigene Atmosphäre. Ich habe die Aussicht genossen, mich hingesetzt und direkt dort meine Mittagspause gemacht.

Eigentlich wollte ich danach noch zu den Bunkers del Carmel. Ein Aussichtspunkt. Aber ganz ehrlich, da die Aussicht vom Park Güell so schön war, habe ich mir das gespart. 

Auf dem Rückweg wurde dann noch bei der Sagrada Família angehalten. Sie war viel beeindruckender als ich Gedacht hätte. So viele Details, man hätte ewig stehen können und immer mehr finden können.

Am Abend gab es natürlich wieder Tapas. Und es macht einfach richtig Spaß, vor allem, wenn die Begleitung genauso gerne isst und neue Sachen ausprobiert wie man selbst. Genau solche Abende gehören für mich zu einer Reise dazu.

Achso. Und gearbeitet habe ich auch. Immer morgens 4h, entspannt an einem Schreibtisch im Hostel. Das gehört natürlich zur Workation 😉


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